An jüdisches Leben erinnern - Rundgang durch die Dresdner Innenstadt

25. September 2018, 17:00 Uhr Treff: Parkplatz des Jüdischen Gemeindezentrums, Hasenberg 1

Bei unserem Rundgang durch die Innenstadt werden wir Orte aufsuchen, wo an jüdisches Leben in Dresden bis zur ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts erinnert wird – durch „Denkzeichen“, Stolpersteine u. a. – oder erst noch erinnert werden soll.

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In Dresden zu sprechen, ist für mich sehr aufregend - Zeitzeuginnengespräch mit Esther Ellrodt-Freiman

26. September 2018, 18:00 Uhr Zentralwerk, Riesaer Str. 32

Am 13. Februar 1945 überbrachte Victor Klemperer der Dresdner Jüdin Regina Bitterwolf den Deportationsbescheid. Verzweifelt versuchte sie mit ihrem Mann bei Freunden und Bekannten noch ein Versteck für sich und die Tochter Barbara zu finden. Barbara heißt heute Esther Ellrodt-Freiman. Sie lebt in Frankfurt (Main) und ist Redakteurin der Gemeindezeitung und Dozentin an der Jüdischen Volkshochschule. Im Zentralwerk Dresden erzählt sie die Geschichte ihrer Familie.

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Die Bedeutung des Palais Oppenheim in Dresden

10. Oktober 2018, 18:30 Uhr Heinz-Joachim-Aris-Saal der Neue Synagoge Dresden

Das Palais Oppenheim des jüdischen Bankiers Martin Oppenheim war ein Treffpunkt und Ort des geistig kulturellen Lebens in Dresden. Anlässlich der Einweihung des vor 170 Jahren von Gottfried Semper erbauten Palais, geht Lucas Müller, Architekt und Vorsitzender des Gottfried-Semper-Clubs Dresden e. V., auf die kulturhistorische Bedeutung dieses Bauwerkes ein und die Perspektiven eines möglichen Wiederaufbaus.

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"Ob die Möwen manchmal an mich denken" - Lesung mit Kristine von Soden

24. Oktober 2018, 19:30 Uhr Richters Buchhandlung, Förstereistraße 44

Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich kam sogleich auch der »Bäder-Antisemitismus« auf. Anhand einer Fülle historischer Quellen, Tagebucheinträgen, Reiseberichten und Briefauszügen jüdischer Badeprominenz sowie Schilderungen des sommerlichen Bäderalltags zeichnet Kristine von Soden “Ob die Möwen manchmal an mich denken”. Die Vertreibung jüdischer Badegäste von der Ostsee” ein facettenreiches Bild jener Zeit bis 1937.

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Antisemitismus heute - Neue Herausforderung oder alte Bedrohung

25. Oktober 2018, 19:00 Uhr Deutsches Hygienemuseum Dresden, Lingnerplatz 1

In der Diskussionsveranstaltung wollen wir nach den Ursachen und Ausprägungen des gegenwärtigen Antisemitismus fragen. Zu Gast: Prof. Dr. Andreas Zick, Elena Tanaeva, Benjamin Steinitz. – Im Rahmen der Ausstellung Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen

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Sprache verrät alles - Lektürekurs zu Klemperers LTI

7. November 2018, 19:00 Uhr Volkshochschule Dresden, Annenstr. 10

Victor Klemperers (1881 – 1960) These lautet: „Die Sprache bringt es an den Tag“. Wir lesen Abschnitte aus seinem Buch, versuchen die damalige Bedeutung zu erhellen und diskutieren mit den Teilnehmenden die Aktualität für heutige Sprache sowohl im Alltag als auch im öffentlichen und politischen Leben.

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Gedenken an die Opfer des Holocaust anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht

9. November 2018, 14:00 Uhr Neue Synagoge Dresden, Heinz-Joachim-Aris-Saal

Am zentralen Gedenken an die Reichspogromnacht von1938 wird es Ziel sein, an die konkreten Ereignisse in Dresden zu erinnern und auf die Gegenwart zu beziehen. In einer Gesprächsrunde mit Dresdner Schülerinnen und Schülern soll über Ausgrenzung und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesprochen werden. Im Anschluss wird ein stilles Gedenken an der Stele Brühlscher Garten, Hasenberg stattfinden.

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Weg der Erinnerung - Eine Fahrradtour auf den Spuren des 9.November 1938 in Dresden

11. November 2018, 11:00 Uhr Treff: an der Kreuzkirche

Im Gedenken an den Novemberpogrom 1938, seine Vorgeschichte und seine Auswirkung führt der Weg
per Fahrrad zu Stätten jüdischen Lebens und Leidens in Dresden. Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, stehen die Ereignisse des 09. Novembers 1938 in Dresden im Mittelpunkt.

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"Die Juden sind weg" - Filmvorführung

21. November 2018, 18:30 Uhr Neue Synagoge Dresden, Heinz-Joachim-Aris-Saal

1995 wurde ein 20-minütiger Film über das sogenannte Judenlager am Hellerberg entdeckt. Der Dresdner Kameramann Ernst Hirsch ließ den Film restaurieren und es entstand der 70-minütige Dokumentarfilm “Die Juden sind weg” – so die Aussage eines Zeitzeugen, der diese Feststellung nach der Auflösung des Lagers 1943 machte. Es werden einmalige aufgearbeitete Originalaufnahmen gezeigt, die sich mit der Einrichtung dieses Lagers beschäftigten.

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Jüdisch-Christliche Gespräche in Szenen mit Mendelssohn, Buber und anderen

13. Dezember 2018, 19:30 Uhr Haus der Kathedrale, Schloßstr. 24

Inmitten aller Verfolgungen und Gräueltaten, die Christen Juden angetan haben, gab es auch immer einen wenn auch dünnen Strom von Gespräch und Dialog. Aus diesem Dialog werden vier maßgebliche Texte in Auszügen szenisch aufgeführt. Mit: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies mit Theologiestudierenden der Humboldt-Universität zu Berlin: Almut Bockisch, Hannah von Bülow, Theresa Dittmann und Leon Hanser.

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