Unsere Geschichte

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik
Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden.
„Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung
angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen
betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.“ (Auszug aus der Präambel)

In der DDR waren sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Kirche
Arbeitskreise entstanden, die ihre eigene Tradition kritisch hinterfragten, gegen wieder aufkeimenden Nazismus Stellung bezogen und bestrebt waren, mehr über das Judentum zu erfahren. So wurde 1981 in Dresden der Arbeitskreis „Begegnung mit dem Judentum“ gegründet, aus dem 1991 die „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ hervorging. Damit gehören wir – wie auch die anderen 79 Gesellschaften – zum Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften, der seinen Sitz in Bad Nauheim hat.