Jüdisch-Christliche Gespräche in Szenen mit Mendelssohn, Buber und anderen

13. Dezember 2018, 19:30 Uhr,

Juden und Christen haben in den vergangenen Jahrhunderten nicht einfach nebeneinander her gelebt. Sie haben vielmehr miteinander um das rechte Verständnis der Bibel gerungen und die Frage, ob Jesus Christus wirklich auch der Messias der Juden ist. Inmitten aller Verfolgungen und Gräueltaten, die Christenmenschen Juden angetan haben, gab es auch immer einen wenn auch dünnen Strom von Gespräch und Dialog. Aus diesem Dialog werden vier maßgebliche Texte in Auszügen szenisch aufgeführt. Sie reichen von der Antike bis in die Gegenwart. Diese Texte sind angesichts von Advent und Weihnachten eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, wen wir in dieser Zeit erwarten und wann er kommt.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies mit Theologiestudierenden der Humboldt-Universität zu Berlin: Almut Bockisch, Hannah von Bülow, Theresa Dittmann und Leon Hanser. Prof. Markschies lehrt Ältere Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Leiter des Instituts Kirche und Judentum.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie statt.
Veranstaltungsort: Haus der Kathedrale, (Eingang Kanzleigässchen 3), Schloßstr. 24, 01067 Dresden