Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2026: Faltblatt.

Veranstaltungsreihe „Tacheles reden!“ der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden.

 

Presseerklärung

Stolperstein-Beschluss des Heidenauer Stadtrats vom 24. September 2026

Der Beschluss des Heidenauer Stadtrats, keine weiteren Stolpersteine verlegen zu lassen, ist empörend. Wir schließen uns Bundesbildungsministerin Karin Prien an: „Wer Stolpersteine und Gedenkorte jüdischen Lebens aus dem öffentlichen Raum auf den Friedhof verbannt, stellt das Sterben über das Leben und macht Jüdinnen und Juden noch einmal unsichtbar.“ Das Gedenken gehört dorthin, wo die Menschen gewohnt und gewirkt haben, die vom nationalsozialistischen Regime verfolgt, entrechtet, erniedrigt und ermordet wurden. Stolpersteine sind seit Jahrzehnten international als würdige Kultur der dezentralen Erinnerung anerkannt. Sie haben ihren berechtigten Platz in der Mitte unserer Gesellschaft und unserer Städte.

Wir fordern den Heidenauer Stadtrat auf, seinen Stolperstein-Beschluss zu revidieren. Von der Bürgermeisterin erwarten wir, dass sie diesem Beschluss widerspricht, um zeitnah eine erneute Entscheidung des Stadtrates in der Sache herbeizuführen.

 

Dresden, 5. Oktober 2026

 

Der Vorstand

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V.

 

Filmdokumentation „Weg der Erinnerung 2024“ – Die Gleichschaltung der Künste 1933.