Datum/Zeit
Sonntag, 10. November 2024
11:00 - 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Treff: vor der Gedenktafel an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, Dresden

Auf dem „Weg der Erinnerung“ im Gedenken an die November-Pogrome vor 86 Jahren suchen wir mit dem Fahrrad Orte auf, die mit jüdischem Leben und der Geschichte der Verfolgung in Dresden zusammenhängen. In diesem Jahr wird gezeigt, wie schnell nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten renommierte Stätten der Kunst und Kultur in Dresden an die Ideologie angepasst und in ihren Dienst gestellt wurden. Fünf Stationen werden von Schulklassen und Jugendgruppen mit Erläuterungen und Impulsen thematisch gestaltet. Der Weg endet mit einem Imbiss in den Räumen der Jugendkirche am Trinitatisplatz. Bitte Fahrräder und wettergemäße Kleidung mitbringen.
Ohne Anmeldung.
Veranstalter: GCJZ DD e. V., Evangelisches Stadtjugendpfarramt, Katholische Dekanatsjugend, Jüdische Gemeinde zu Dresden.
Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden
„Weg der Erinnerung“: Mit dem Fahrrad auf den Spuren jüdischen Lebens in Dresden im Gedenken an die Pogrome vom November 1938 in Dresden
Im Gedenken an die November-Pogrome 1938 findet auch in diesem Jahr wieder der „Weg der Erinnerung“ statt. Organisiert und veranstaltet durch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V., Evangelische Jugend, Katholische Dekanatsjugend und die Jüdische Gemeinde zu Dresden werden gemeinsam mit Fahrrad Orte in Dresden aufgesucht, die mit jüdischem Leben und der Geschichte der Verfolgung in Dresden zusammenhängen.
„Mit dem „Weg der Erinnerung“ wird auf eine weitere Weise zum Erfahren und Mitgestalten einer lebendigen Erinnerungskultur in Dresden eingeladen. Mit dem Fahrrad gemeinsam die Orte jüdischen Lebens sowie Orte der Täterschaft während der NS-Diktatur in Dresden aufzusuchen, bietet partizipativ die Gelegenheit, sich über dunkle Kapitel der Vergangenheit der Landeshauptstadt zu informieren. Ich lade alle ein, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein und bedanke mich bei den Veranstaltern, insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement“, so Annekatrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden und Mitglied im Beirat Erinnerungskulturen.
Dieses Jahr wird unter dem Thema „Die Gleichschaltung der Künste 1933“ gezeigt, wie schnell nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten renommierte Einrichtungen der Kunst und Kultur in Dresden an die Ideologie angepasst und in ihren Dienst gestellt wurden. Viele Künstler wurden verfolgt und vertrieben.
Der „Weg der Erinnerung“ beginnt um 11 Uhr an der Gedenktafel an der Kreuzkirche. Die fünf Stationen der Route werden von Schulklassen und Jugendgruppen thematisch gestaltet. Der Weg endet um ca. 15 Uhr mit einem Imbiss in den Räumen der Jugendkirche am Trinitatisplatz.
Interessierte sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Es wird gebeten, Fahrräder und wettergerechte Kleidung mitzubringen.
